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Kriminalpolizei aktuell
Quartal 3/26 (Juli – September 2026)


Europäische Drogenlage
Der Europäische Drogenbericht 2026 macht deutlich: Die Anforderungen für Sicherheitsbehörden, Gesundheitswesen und Justiz werden komplexer – und die Grenze zwischen klassischer Drogenkriminalität und international organisierter Kriminalität verschwimmt zunehmend. Das Angebot auf dem europäischen Drogenmarkt ist enorm, illegale Drogen sind in Massen verfügbar. Der illegale Drogenhandel zählt seit Jahrzehnten zu den profitabelsten Geschäftsfeldern der organisierten Kriminalität
fg
9 Min. Lesezeit


„Die Ermittlungen werden deutlich komplexer“
Österreich ist sowohl Absatzmarkt als auch Transitland – Brigadier Daniel Lichtenegger, BA, MA, MA, MPS, Leiter des Büros 3.3 (Suchtmittelkriminalität) im Bundeskriminalamt zur Drogensituation in Österreich. Daniel Lichtenegger: „Soziale Medien sind heute ein wesentlicher Bestandteil der Vertriebs- und Rekrutierungsstrategien organisierter Tätergruppen.“ Kriminalpolizei: Der Europäische Drogenbericht 2026 beschreibt eine anhaltend hohe Verfügbarkeit nahezu aller illegalen Dro
Ferdinand Germadnik
7 Min. Lesezeit


Cannabis – Europas illegale Droge Nr. 1
Cannabis ist die mit Abstand am häufigsten konsumierte illegale Droge Europas. Durchschnittlich liegen elf Jahre zwischen dem ersten Cannabiskonsum und dem Eintritt in eine therapeutische Maßnahme. Schätzungsweise 25 Millionen Europäerinnen und Europäer im Alter zwischen 15 und 64 Jahren konsumierten die Substanz innerhalb der vergangenen zwölf Monate. Damit liegt die Jahresprävalenz*) bei 8,7 Prozent der erwachsenen Bevölkerung. Besonders verbreitet ist der Konsum bei jungen
fg
3 Min. Lesezeit


Europa als lukrativer Kokainabsatzmarkt
Kokain ist nach Cannabis die zweithäufigste konsumierte illegale Droge Europas. Im Jänner 2026 stellten spanische Behörden in Zusammenarbeit mit internationalen Partnern 10 Tonnen in Salz verstecktes Kokain sicher. Der überwiegende Teil des Kokainschmuggels erfolgt über den Seeweg aus Südamerika. Große Mengen werden in Frachtcontainern transportiert und über europäische Häfen verteilt. Gerade dort zeigt sich die enge Verbindung zwischen Drogenhandel und organisierter Krimina
fg
2 Min. Lesezeit
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