Am Tatort ist eine junge Russin gesehen worden


 

       

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Im Cabaret des Bösen

Ein Mord im Berlin des Jahres 1928.

Samstag, 14. Jänner 1928, Berlin: In einem Schuppen am Gelände des Askanischen Gymnasiums wird eine Leiche entdeckt. Der Mann ist erwürgt worden. Der Fundort des Toten ist allerdings nicht der Tatort. Der Mord liegt bereits einige Tage zurück. Die Leichenstarre hat bereits begonnen sich aufzulösen. Dabei muss berücksichtigt werden, dass es außergewöhnlich kalt ist und die Leiche dadurch gut „konserviert“ gelagert war.

Es ist der sechste Fall für Oberkommissar Leo Wechsler von der Berliner „Inspektion A“. Bald stellt sich heraus, dass der Schauplatz des Mordes ganz in der Nähe des Gymnasiums liegt. Er befindet sich im Varieté- und Sensationstheater „Cabaret des Bösen“. Dort werden alabendlich recht blutrünstige Schauerstücke aufgeführt. Offenbar hat sich jetzt ein echter Mord ereignet.

Die Identität des Mannes ist unbekannt. Leo Wechsler ist mit einem Theaterdirektor konfrontiert, der eine eigenartige Rolle zu spielen scheint. Am Tatort ist eine junge Russin gesehen worden, die einen Mann gesucht hat. Viele offene Fragen für den Berliner Oberkommissar.

Susanne Goga: „Nachts am Askanischen Platz – ein Fall für Leo Wechsler“, Deutscher Taschenbuch Verlag, München, 2018, € 11,30



diekriminalisten.at, April 2018