Ein historischer Kriminalroman


 

       

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Krimi in Dresden

Ein abgetrennter Kopf in einem Rucksack.

Dresden im Winter des Jahres 1947: Der Zweite Weltkrieg ist seit zwei Jahren zu Ende, doch die im Osten von Deutschland liegende Stadt leidet immer noch unter den Folgen der Zerstörungen aus dem Bombenhagel. Dresden war im Zweiten Weltkrieg Ziel schwerer Bomberangriffe.

Es ist einer der kältesten Winter der Nachkriegszeit. In der „Trümmerwüste“ von Dresden herrschen Obdachlosigkeit, Wohnungsnot, Hunger und Krankheit.

Deutschland ist geteilt in Ost- und Westdeutschland. Dresden gehört zu jenem Teil, der von russischen Truppen der Roten Armee besetzt ist. Die „Volkspolizei“ ist im Aufbau begriffen und Kriminaloberkommissar Max Heller arbeitet in der Kriminalpolizei an der Aufklärung von Gewaltverbrechen. Heller wird an den Auffindungsort einer Leiche gerufen. Doch bevor er mit den Ermittlungen beginnen kann, wird der Tote abtransportiert. Es handelte sich um einen Angehörigen der Roten Armee. Max Heller muss sich mit den Spuren am Auffindungsort begnügen – hauptsächlich eine gefrorene Blutlache. In einem Rucksack, der neben der Leiche stand, findet er einen abgetrennten Kopf.

Frank Goldammer: „Tausend Teufel“, Kriminalroman, Deutscher Taschenbuch Verlag Premium, München, 2017, www.dtv.de

diekriminalisten.at, Dezember 2017