Schutz vor Falschgeldverbreitern

Farbkopierer neuester Technologie machen die Herstellung von Falschgeld einfach. Die „Blüten“ sind von echten Scheinen kaum zu unterscheiden. Auch Dokumente sind mit Farbkopierern leicht herzustellen.

Sicherheitsmerkmale:
Die Banknoten sind mit Sicherheitsmerkmalen versehen (Wasserzeichen, Sicherheitsstreifen, Tiefdruck, Mikroschrift). Prüfen Sie bei verdächtigen Banknoten, ob alle Merkmale vorhanden sind.

Kaufleute:
Verdachtsnoten anhand echter Scheine prüfen; markierte echte Vergleichsnoten verfügbar halten.

Bei Geldscheinen ist zu beachten:
• Papierqualität,
• Wasserzeichen (fälschbar mit Fett, Radierstellen),
• Sicherheitsstreifen (fälschbar mit Tuschestrich),
• Feinheit des Notenbilds,
• Details, z.B. gerade Zeilen,
• Durchsichtsornament,
• Tiefdruck (mit dem Finger ertastbar),
• Kippeffekt,
• mit einer Lupe sind Fälschungen leichter erkennbar, wenn möglich, UV-Lampe verwenden.
Vorsicht bei beschädigten, geklebten, stark verschmutzten und gefalteten Banknoten.

In Banken:
Falls vorhanden, sollte bei Verdacht die optische Raumüberwachungskamera eingeschaltet werden, um der Exekutive brauchbare Anhaltspunkte über die Identität des Täters liefern zu können.
Jeder Überprüfungsvorgang verunsichert den Falschgeldeinlöser. Er wird nervös und versucht möglicherweise zu flüchten.
Ausweise, Banknoten, Schecks, Scheckkarten oder Kreditkarten, die der Blütenverbreiter zurücklässt, sollten nicht berührt werden. Der Erkennungsdienst der Polizei oder Gendarmerie könnte darauf Spuren finden.
Beachten Sie:
Wer versucht, eine ge- oder verfälschte Banknote, die ihm unterschoben worden ist, auf gleiche Weise wieder loszuwerden, macht sich strafbar (§ 236 Strafgesetzbuch).