Eigenvorsorge an der Tür

Die beste Alarmanlage hilft nichts, wenn sie nicht eingeschaltet ist. Die beste Sicherheitstür ist wirkungslos, wenn der Schlüssel unter der Türmatte liegt.

Ein vollgestopfter Briefkasten zeigt möglichen Eindringlingen: Hier war längere Zeit niemand zu Hause. Sie können also ungestört zupacken. Während des Urlaubs ist es daher ratsam, jemanden zu ersuchen, Post und Werbematerial aus dem Briefkasten zu nehmen. Nachbarschaftshilfe kann Einbrüche vermeiden helfen.
Während Ihrer Abwesenheit sollte zum Beispiel zu verschiedenen Zeiten das Licht in Ihrer Wohnung eingeschaltet sein. Das kann der Nachbar besorgen oder auch eine Zeitschaltuhr, an die die Lichtanlage gekoppelt ist. Gießt jemand während Ihres Urlaubs die Blumen, sollten die Fenster geöffnet werden – nicht nur um zu lüften, sondern auch um sichtbar zu machen, dass jemand in der Wohnung ist.

• Wohnungsschlüssel unter dem Fußabstreifer, im Briefkasten oder Blumentopf machen die Wohnung für jedermann zugänglich.

• Die besten Schlösser nützen nichts, wenn sie unversperrt sind.

• Schmuck, Geld und Sparbücher sind unter dem Kopfpolster, in der Matratze oder im Wäscheschrank schlecht aufgehoben. Bei längerer Abwesenheit gehören Schmuck und Dokumente auf jeden Fall in ein Bankschließfach.

• Die Notrufnummern von Feuerwehr (122), Polizei (133) und Rettung (144) sollten griffbereit beim Telefon liegen. Im Notfall kann dadurch wertvolle Zeit gewonnen werden.

• Um Gegenstände wiederzubekommen, die bei einem Einbruch gestohlen worden sind, ist eine genaue Beschreibung nötig. Inventarlisten sind hilfreich; es ist empfehlenswert, Gegenstände zu fotografieren, die keine Gerätenummer aufweisen – etwa Kunstgegenstände oder Teppiche. Die Exekutive hat für solche Fälle spezielle Fahndungsmöglichkeiten.