Vorsicht schützt vor Räubern

Täglich werden in Österreich durchschnittlich drei Passanten überfallen. Einfache Vorsichtsmaßnahmen schützen vor Räubern.

Handtaschenräuber setzen auf den Überraschungseffekt, ihre körperliche Überlegenheit und Schnelligkeit. Häufig vergewissern sie sich vor der Tat, ob es etwas zu holen gibt. Sie beobachten ihr Opfer, wenn es aus der Bank kommt oder vom Bankomaten Geld abhebt. Bei der nächsten Gelegenheit entreißen sie ihm die Handtasche oder setzen ihm das Messer an, um zum Geld zu kommen. Viele Räuber beobachten ihre Opfer vor Geldinstituten.
Nicht nur für Reisen, sondern auch für den Einkauf zu Hause empfiehlt es sich, Geld, Ausweise und Kreditkarten in einer Gürtel- oder Brusttasche aufzubewahren, wenn möglich unter der Kleidung. Vorsicht beim Zahlen: Vor allem im Marktgedränge könnte einem dabei die Brieftasche entrissen werden.
Zumindest in bestimmten Gegenden sollte man seinen Schmuck nicht offen zur Schau tragen. Das lockt Diebe und Räuber an. Auch die Geldbörse sollte nicht zu voll sein.
Räuber haben es auf die Wertsachen ihrer Opfer abgesehen. Die Gewalt richtet sich nur soweit gegen den Angegriffenen, als dieser eine Hürde auf dem Weg zum Geld ist. Wehrt er sich, versucht der Täter, das Hindernis umso heftiger zu überwinden. Daher ist Gegenwehr bei Raubüberfällen nicht immer ratsam.
Bei einer Auseinandersetzung zieht der Angegriffene fast immer den Kürzeren. Erstens nützt der Täter den Überraschungseffekt, und zweitens liegt die Hemmschwelle zur Gewalt bei Kriminellen niedriger als beim Durchschnittsbürger.
Und außerdem:
Zahlt es sich aus, alles aufs Spiel zu setzen, um ein paar Wertsachen zu retten?