Tipps für Fahrradbesitzer

Pro Tag werden in Österreich 65 Fahrräder gestohlen. Nur in 20 Fällen müssen die Diebe ein Schloss knacken. Wirksam geschützt sind nicht mehr als 25 Prozent der Drahtesel.

Richtig sperrt man sein Fahrrad so ab: Rahmen und Hinterrad werden an einem fixen Gegenstand befestigt. Ist keiner vorhanden, sollten Rahmen, Vorder- und Hinterrad miteinander verbunden werden.
Ist das Fahrrad nur am Vorderrad an einen Gegenstand gekettet, kann der Rest leicht gestohlen werden.
Fahrradcomputer sind mit einem Handgriff abmontierbar. Das sollte der Besitzer erledigen, nicht ein Dieb. Werkzeug in der Satteltasche könnte Gelegenheitsdiebe auf den Plan rufen - Sie könnten verlockendes Zubehör abschrauben.
Auch weniger wertvolle Drahtesel sollte man absperren. Teure Fahrräder müssen entsprechend aufwendig vor Dieben geschützt werden.
Die Chancen, ein Fahrrad wiederzufinden, stehen gar nicht so schlecht. Es ist ratsam, das Fahrrad mit einer individuellen Nummer zu versehen. Rahmennummern werden von den Fahrraderzeugern oft mehrfach vergeben. Die Merkmale eines Fahrrads sowie die Markenbezeichnung sollten in einem Fahrradpaß eingetragen sein.

Die wirksamsten Schlösser

Bügelschlösser mit einem Rohrdurchmesser von 19 Millimetern, aus speziell gehärtetem Metall (am besten mit einer Titanlegierung) und gegen Kältesprays resistent.

Kabelschlösser, mindestens acht Millimeter dick und zusätzlich durch gehärtete Stahlhülsen geschützt;

Code am Fahrrad:
Polizei und Gendarmerie gravieren auf Anfrage einen Code in den Fahrradrahmen. Wird es gestohlen und wieder gefunden, kann die Exekutive den Besitzer anhand des Codes ausfindig machen. Der Code besteht aus einer Straßenkennzahl, Haus- und Türnummer, sowie den Initialen des Besitzers.
Termine, an denen die Exekutive graviert, erfahren Sie unter 0800-216346 zum Ortstarif oder im Internet.
(http://www.bmi.gv.at)